Studienprojekt
PO 2024
Ein zentraler Bestandteil des Studiengangs ist das Studienprojekt, in dem die Studierenden eine konzentrierte wissenschaftliche Arbeitsphase durch die Gestaltung eigener empirischer oder praktischer Studienprojekte durchlaufen. Sie eignen sich unter fachlicher Anleitung vielfältige Kompetenzen für die Praxis der Geschlechterforschung an. Bei der Umsetzung eigener Studienprojekte haben die Masterstudierenden die Möglichkeit, individuelle Interessensschwerpunkte zu setzen und zu verfolgen: Dies kann durch die Erarbeitung klassischer theoretischer Studien innerhalb definierter geschlechtersentiver Felder oder mit der Durchführung eigener empirischer Projekte erfolgen. Ebenso können nach Absprache im Rahmen des Studienprojekts auch Lehrveranstaltungen im Umfang von bis zu 8 ECTS belegt werden, die eine gute Ergänzung zur thematischen, theoretisch oder methodischen Ausrichtung des Studierenden passen.
Die Anerkennung des Studienprojekts setzt voraus, dass es von dem zuständigen Fachvertreter bzw. der zuständigen Fachvertreterin vorher genehmigt wurde und der bzw. die Studierende einen wissenschaftlichen Projektbericht in schriftlicher Form vorlegt.
Mögliche Formate können dabei sein (dies sind nur Beispiele, keine ausschließliche Liste):
Podcast, Pageflow, Video, Zine, Vortrag, Feldtagebuch begleitend zu einer Lehrveranstaltung mit Reflektion.
Bitte beachten:
- Formblatt Forschungsorientiertes Studienprojekt
- Gerne können eure Projekte hier auf der Website veröffentlicht werden.
Folgende Projekte wurden bereits von Studierenden durchgeführt:
In Betreuung von Nina Degele:
- Andlauer, Marie/Julia Lauber/Hannah Wendling (2021) Sind die indischen Farmerproteste Ausdruck von und Antwort auf eine innere Krise des Kapitalismus? https://www.youtube.com/watch?v=gmRy5VYiYg8
- Okroi, Lisa (2021) Queerer Audioguide:
https://www.queerfreiburg.de/audioguide-queere-geschichten/ bzw. https://queere-geschichten-freiburg.de/ bzw. https://queere-geschichten-freiburg.de
In Betreuung von Marion Mangelsdorf:
- Begleitung eines DAAD-Austauschprogramms
Siehe: Mangelsdorf, Marion/Schreiner, Anna (2013) Cross Cultural Media. Deutsch/Ägyptische Ethnographien politischer Transformationsprozesse, Begleitbericht zu einem DAAD-Workshop in Kairo, ZAG, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Sie auch diese interaktive Webdokumentation zum Projekt: CCM

Vorgestellt wurde der DAAD-Austausch im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Symposium Spuren 2.0. Körper–Medien–Sinnlichkeit, E-Werk, Freiburg (D) /vom 12.-14.7.2013
- Entwicklung einer Poscastreihe Female.diversity von Chiara Voessing-Guth & Anna K. Milbrath (Studierende der Interdisziplinären Anthropologie, betreut durch Marion Mangelsdorf)
- Eine Soziologiestudierende hat ihr Studienprojekt zum Thema Geschlechterverhältnisse (betreut von Marion Mangelsdorf) bspw. aufgeteilt in verschiedene Parts: Durch den Besuch einer Lehrveranstaltung und eines selbständigen Lektürestudiums; 3-monatigem Praktikum bei Frauenhorizonte e.V. sowie einer Forschungshospitation am Sozialwissenschaftlichen lnstitut Iür Geschlechterfragen (SoFFl K) an der Evangelischen Hochschule Freiburg
- Entwicklung einer interaktive Webdokumentation zu feministischen Pornos von Elena Peckhaus (Liberal Arts and Sciences, betreut von Marion Mangelsdorf) – Link folgt, das Projekt ist noch work-in-progress!

Begleitung eines künstlerisch forschenden Austauschprojekts in Bangalore/Indien von Victoria Vonau (Interdisziplinäre Anthropologie, betreut von Marion Mangelsdorf).
Siehe Kinesthetic Ethno-Ethography I, India-Germany 2014
- Symposium: Living in Posthuman Worlds; 20.–21.7.2018
mit Critical Whiteness Workshop Zone of Being and Nonbeing, organisiert von den Gender Studierenden Cathrin Hausch und Veronika Brunninger sowie einer Ausstellung und einem Erfahrungsbericht über den Studienaustausch nach Medellín/Kolumbien von Cathrin Hausch, Stella Rutkat, Helen Brecht und Veronika Brunninger

Komplett eigenständig durchgeführt haben die Gender Studierenden Nicolas Hittner-Cunnigham, Mona Kraus, Janina Seitle und Maja Zill folgendes Symposium mit Begleitseminar:
Performing Gender: Ein Symposium zu Gender in Tanz-Theater-Performance
10.–11. 2.2017


Folgende Veranstaltung wurde ebenfalls vollständig eigenständig von Nabil Bushra organisiert:
Im Widerstreit der Meinungen. Zwischen Fremdzuschreibung & Selbstwarnehmung. Muslimisch. Femistisch. Unsichtbar, finanziert von der Robert Bosch Stiftung
Beitragsfoto: © Symposium Living in Posthuman Worlds mit Gästen aus Medellín/Kolumbien, 2018