Cyberseekuh

Intersektionale Veranstaltungsreihe: „Internet & Intimität“ 2023

im Rahmen des Masterstudiengangs Gender Studies am Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit freundlicher Unterstützung des StuRa und des Gleichstellungsbüros der Universität Freiburg.

Wir sind eine feministische Gruppe von vier Master-Studierenden der Gender Studies Freiburg, die digital unterwegs ist. Wir sind mit Freund*innen auf der ganzen Welt in Kontakt, verlieben uns dank Dating-Apps und bilden uns politisch weiter. Im Netz stolpern wir allerdings auch über Dick Picks, sexistische Kommentare oder andere Formen der Gewalt. Als Folge der Gewalt werden marginalisierte Personen aus dem Netz zurückgedrängt. Wir sträuben uns dagegen, den digitalen Raum herzugeben. Mit unserer Veranstaltungsreihe „Internet und Intimität“ wollen wir daher im ersten Halbjahr 2023 fünf Veranstaltungen mit Zukunftsfragen und Gegenwartsfragen rund um unser Miteinander im Netz beleuchten. Weitere Informationen findet ihr im Folgenden sowie bei Instagram.


Die fünf Veranstaltungen der Reihe „Internet & Intimität“

Geplant sind fünf Veranstaltungen. Von Cybersecurity, Körperbildern in Relation zu sozialen Medien, Biases bei der Entwicklung von technischen Systemen bis hin zu Online-Dating und feministischen Pornos: wir laden eine interessierte Öffentlichkeit zu Gesprächen und Workshops mit Expert*innen aus Wissenschaft und Aktivismus ein. Durch unsere Veranstaltungen wollen wir eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlagen, intersektionale Diskriminierungen sichtbar machen und den Umgang mit Machtstrukturen (nicht nur) im Netz reflektieren. Wir wollen Hürden abbauen und niederschwellige Veranstaltungen anbieten, die zur Selbstreflexion und zum Erfahrungsaustausch einladen. Wichtig ist uns insbesondere das Empowerment von FLINTA*-Personen im Netz.

Erste Veranstaltung:
Körper auf Instagram – Selfie Harm und Body Positivity

„Körper auf Instagram- Selfie Harm und Body Positivity“ am Montag, den 30. Januar von 18-20:30 Uhr im Strandcafé auf dem Grether-Gelände in Freiburg

„Liebe deinen Körper“ heißt es von der Body Positivity Bewegung. Den Hashtag kennen vermutlich viele, aber woher kommt der Begriff und was bedeutet er eigentlich genau? Und wie war das nochmal mit Empowerment und Selfie Harm? In unserer FLINTA*-only Veranstaltung gehen wir diesen und weiteren Fragen nach. Dabei kommt eine Dozentin aus der Medienkulturwissenschaft und eine Influencerin zu Wort und wenn ihr darauf Lust habt, auch ihr. Zum Abschluss warten auf euch Übungen, um eure Selbstwahrnehmung zu stärken. Neugierig geworden? Meldet euch gerne auf cyberseekuh@riseup.net an, wir freuen uns auf euch!

Unsere Veranstaltungsreihe befindet sich derzeit noch im Aufbau.  Die Termine und Informationen zu den darauffolgenden vier Veranstaltungen werden noch bekannt gegeben.

Selbstverständnis und Erklärung zu dem Titel „Cyberseekuh“

Unsere Arbeit ist intersektional ausgerichtet, wir selbst repräsentieren dies als weiße able-bodied Personen nur zum Teil. Unsere Herkunft ist zum Teil migrantisch und nicht-akademisch und unsere Gruppe setzt sich sowohl aus cis-Frauen als auch nicht binären Personen zusammen. Unser Anspruch ist es, Perspektiven außerhalb unserer Erfahrungen miteinzubeziehen und kontinuierlich zu lernen. Cyberseekuh – nope, auch beim Schielen auf unser zauberhaftes Logo entdeckt ihr bei uns keine Meerjungfrau. Vielmehr steht unser Name für unser Anliegen, um Cybersecurity (kurz Cybersecu oder eben Cyberseekuh) Wirbel zu machen und ins Gespräch über Internet und Intimität zu kommen.