FryBorgs 2.0
Freiburg Future City

Vorankündigung zum Projektseminar im Sommersemester 2023 von Marion Mangelsdorf, Stephanie Bender, Elisabeth Jockers und Tine Landes.



FryBorgs 2.0 reisen durch die Zeit. Sie strecken ihre Tentakel ins Jahr 2009 aus zu contemporary fryborgs. queerverweise aus der peripherie; einer Veranstaltung, die von Studierenden der Gender Studies – Caroline Günther, Jennifer Moos und Claudia Münzing – mit Vorträgen, Lesungen, Workshops, einem Stadtrundgang und künstlerischen Interventionen organisiert wurde.
Ebenso reichen ihre Tentakel bis in die Zukunft und verweisen dabei auf Donna Haraways Cyborg-Figur, um für Widersprüchlichkeiten, Heterogenitäten und Pluralitäten Raum zu schaffen. Wir möchten spekulative Narrationen entwickeln und fragen: Welche unterschiedlichen Perspektiven werfen Menschen auf die Stadt Freiburg? Welche Plätze, Viertel, Lokalitäten und Geschäfte suchen sie auf? Welche Orte und (Frei-)Räume imaginieren sie?
Dabei halten wir im Blick, dass Doing Space engsten mit Doing Gender verbunden ist (Frank 2017); spüren Methoden der Dekolonisierung (Kaltmeier & Berkin 2012) auf und suchen nach emergenten Strategien (Brown 2017).

Fryborgs 2.0 wird von Marion Mangelsdorf gemeinsam mit Stephanie Bender als Veranstaltungsreihe mit einem Projektseminar und Lesekreis entwickelt. Die Veranstaltungen beinhalten ebenfalls Stadtrundgänge, Workshops u.a. zu Kritischer Kartierung, Urbanem Gärtnern und spekulativ narrativem Schreiben. Das Ganze wird begleitet von einer Podcastreihe mit Posts auf Instagram, die Elisabeth Jockers und Tine Landes ausgestalten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Freiburger Kultureinrichtungen statt: Dem NexusLAB, der Biennale und dem Kreativquartier im Schildacker.



Weitere Informationen folgen.